Hinweise für angehende Doktorandinnen und Doktoranden

Liebe angehende Doktorandin oder Doktorand,

wenn Sie auf der Suche nach einer Promotionsarbeit sind, empfehlen wir Ihnen, sich zunächst hier auf der Homepage der AG Psychosomatische Dermatologie umzusehen und die Literatur bzw. die Schwerpunkte sich anzusehen.

Für eine Promotion sollte man unserer Erfahrung nach ein großes Interesse am Thema haben und auch bereit sein, sich eine längere Zeit mit diesem Thema zu beschäftigen. Außerdem ist es empfehlenswert, sich die Promotionsordnung des Fachbereichs Humanmedizin anzusehen, um die formalen Abläufe einer Promotion zu kennen.

Sie können die Mitglieder der Arbeitsgruppe ansprechen, wenn Sie zu bestimmten Themen Interesse haben. Wir vergeben die Promotionen meist nach einem Kennenlernen und je nachdem, ob zur Zeit gerade ein Thema zur Bearbeitung ansteht oder nicht. Wir sind aber auch froh, wenn Sie selbst mit Ihren Ideen zu uns kommen, dann kann man klären, ob das Thema sich wissenschaftlich bearbeiten lässt oder nicht.

Nach der Kontaktaufnahme beginnt dann das Literaturstudium. Hierzu sollten Sie Erfahrung in dem Aufsuchen von Literaturdatenbanken wie z.B. Pubmed haben und sich mit solchen System auskennen. Kurse hierfür bietet die Univ.-Bibliothek regelmässig meist zu Beginn der Semester an. Nach Kenntnis der Literatur ergibt sich dann ein konkretes Thema und auch konkrete wissenschaftliche Hypothesen, die dann vor Beginn der Arbeit zu formulieren sind. Wir erwarten, dass jeder zu Beginn der Promotion ein ca. 1-3 seitiges Paper erstellt, das die Fragestellung darstellt und die Hypothesen formuliert, die bearbeitet werden sollen.


Schwerpunkte unserer Forschung sind:

  1. Molekulare Psychosomatik:
    Erforschung von Neurotransmittern bei entzündlichen Erkrankungen der Haut (Neurodermitis)
    Grundfragestellung:
    Wie kommen Gefühle in die Haut? (Priv.Doz. Dr. Niemeier)
  2. Neuroimaging und Haut:
    Erforschung von Juckreizstimulation im Gehirn
    Grundfragestellung:
    Wie kommt der Juckreiz in das Gehirn und was macht er dort? (Prof. Dr. Gieler)
  3. Fragebögenstudien und Stress bei Hauterkrankungen und Allergien:
    Verschiedene Studien mit verschiedenen Hauterkrankungen oder Allergie unter Berücksichtigung des Einflusses von psychosomatischen Faktoren. In der Regel klinische Studien mit Erhebung an Patienten
    Grundfragestellung:
    Welchen Einfluss hat die Psyche bei Hauterkrankungen? (Priv.Doz. Dr. Jörg Kupfer)ufe einer Promotion zu kennen.


Die Zusammenstellung einer Promotion umfasst immer folgende Einteilung:

  1. Einleitung: Ableitung der Fragestellung 
  2. Methodik und Studiendesign: Beschreibung der Methoden und Darstellung der Durchführung
  3. Ergebnisse: Darstellung der Ergebnisse ohne Kommentar
  4. Diskussion: Bewertung der eigenen Ergebnisse unter Berücksichtigung der einschlägigen Literatur
  5. Literaturverzeichnis: wichtig, sollte von Anfang an angelegt werden in einer eigenen Datei, am besten alphabetisch ohne Nummern, das Verzeichnis muss systematisch gestaltet werden, am besten man orientiert sich hier an entsprechenden Zeitschriften bzw. Journalen, die klare Vorgaben geben!

Eine Promotion dauert meist länger als man denkt, sie ist selten im Verlaufe des Studiums abzuschliessen. Allerdings können die wesentlichen Teile mit Erhebung der Daten und die Zusammenstellung der Ergebnisse je nach Intensität der Arbeit in übersichtlicher Zeit entwickelt werden. Die Abgabe der Promotion kann sowieso laut Promotionsordnung erst nach Ende des Studium eingereicht werden. Eine Promotionsarbeit sollte ca. 100 Seiten haben und sich nach dem o.g. Schema aufbauen. Das Lay-Out ist in der Promotionsordnung dargestellt und muss in bestimmter Form abgefasst werden.


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